Afrolution 2019 - Panafricanism Revis[it]ed 13. - 16. Juni

Afrolution 2019 - Panafricanism Revis[it]ed 13. - 16. Juni

Vier Tage Lesungen, Performances, Jugendworkshops, Kinderprogramm, Paneldiskussionen, Self-Care Spaces, Konzerte und Zusammensein bei EOTO und im Berliner Wedding.

Das gesamte Programm auf Deutsch zum Download  -  Download the full program in English

Unsere Gäste: Sulaiman Addonia, Georges Adéagbo, Hakim Adi, Ayọ̀bámi Adébáyọ̀, Jonathan Kwesi Aikins, Joshua Kwesi Aikins, Dami Ajayi, AP2P, Lorain Blumenthal, Simone Dede Ayivi, Austen Peter Brandt, Camufingo, Francesca Chinn, Aya Cissoko, Wini Cudjoe, d'bi.young anitafrika, Jessica de Abreu, Hamadou Dipama, Chiké Frankie Edozien, Hadiza Isma El-Rufai, Mitchell Esajas, Lamin Fofana, Mnyaka Sururu Mboro, Dzekashu MacViban, Steve Mekoudja, Thando Mgqolozana, Fred Moten, Catherine Nakawesa, Samia Yaba Nkrumah, Arike Oke, Nnedi Okorafor, Tejumola Olaniyan, Eric Otieno, Sharon Dodua Otoo, Yvonne Adhiambo Owuor, Peggy Piesche, Yolanda Rother, Felwine Sarr, SchwarzRund, Lola Shoneyin, Ozoz Sokoh, Lao she André Tatchum, Tebalou, 3 Women & the Bass, Aminata Touré

Im Bild: d'bi. young anitafrika, Festivalpate Tejumola Olaniyan, Nnedi Okorafor und Fred Moten

AFROLUTION 2019 - PANAFRICANISM REVIS[IT]ED

Das Grußwort des Afrolution Festivalteams

Nach der Berliner Konferenz von 1884/1885 formierte sich mit dem Panafrikanismus die wichtigste Bewegung der Dekolonisierungsgeschichte als Bindeglied zwischen afrikanischen anti-kolonialen Befreiungsbewegungen und dem Widerstand Schwarzer Intellektueller, Arbeiter*innen und Soldaten der afrikanischen Diasporas in Europa und den Amerikas, die gegen Anti- Schwarzen Rassismus und Imperialismus, politische Ausschlüsse und ökonomische Ausbeutung aufbegehrten. Im Februar 1919 initiierten der US-amerikanische Soziologe W.E.B. DuBois und die US-amerikanische Lehrerin und feministische Bürgerrechtlerin Ida Gibbs-Hunt den ersten Pan-Afrikanischen Kongress in Paris mit 57 Delegierten aus 15 Ländern. Diesem folgten weitere Kongresse in den Europa, den USA und verwandte Formate auf dem afrikanischen Kontinent. Der Panafrikanismus lässt sich als eine transnationale intellektuelle, politische und kulturelle Bewegung beschreiben, die die solidarischen Bande, geteilten Erfahrungen und verflochtenen Geschichte(n) zwischen Menschen afrikanischer Herkunft weltweit betont. Das Wortspiel »REVIS[IT]ED« – als geschichtliche Rückschau und zukunftsgerichtete Revision bildet so die Roadmap der 4-tägigen Reise von AFROLUTION 2019 an der ›Triple AAA‹-Schnittstelle von Art, Academy und Activism. Dieses Jahr kooperieren wir mit dem AKÉ ARTS & BOOK FESTIVAL, unserem nigerianischen Schwesternfestival. Aké gilt als eines der wichtigsten Literaturfestivals des afrikanischen Kontinents. Die Aké-Begründerin und-Leiterin Lola Shoneyin reist mit einer 6-köpfigen Delegation nigerianischer Autor*innen und Künstler*innen ihrer letzten Festivaledition an. Für uns ist dies Ausdruck einer panafrikanischen Grundhaltung und wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und den Austausch,

Ihr/Euer Festival Team

 

Das war Afrolution 2018:

Afrolution 2019 wird gefördert vom Hauptstadtkulturfonds und ist eine Kooperation mit dem Aké Arts & Book Festival:

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