2026-01-25 09:00:00

BLACK OURSTORY MONTH 2026

BLACK OURSTORY MONTH 2026 »COMMUNITY SPIRIT«

BLACK OURSTORY MONTH 2026
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BLACK OURSTORY MONTH 2026
»COMMUNITY SPIRIT«

Liebe Community,

Diesen Februar feiern wir wieder den BLACK OURSTORY MONTH (BOM) – eine Zeit, um die Geschichte, Errungenschaften und vielfältigen Beiträge von Menschen afrikanischer Herkunft weltweit zu würdigen. In diesem Jahr steht das Thema »Community Spirit« im Mittelpunkt: „Community Spirit“ bezeichnet das kollektive Bewusstsein einer Gemeinschaft, das Gefühl von Zusammenhalt, wechselseitiger Verantwortung und geteilter Identität. In der afrikanischen und afrodiasporischen Geschichte war dieser Gemeinschaftsgeist ein zentrales Mittel des Überlebens und der Selbstermächtigung – von religiösen Zeremonien und Arbeiter*innenliedern über antikolonialen Widerstand und Bürgerrechtsbewegungen bis hin zu heutigen Formen von Antirassismus und Empowerment sowie transnationalem solidarischen Aktivismus. Musik spielte und spielt dabei eine Schlüsselrolle: Als bewegungsgeschichtlicher Soundtrack schafft sie Räume geteilter Erfahrung, der Verarbeitung von Traumata und der Artikulation politischer Visionen. Ob Gospel, Blues, Rock, Punk, Techno, Country, Jazz, Reggae, Hip-Hop oder Afrobeats – Musik formt Gemeinschaft, stärkt Widerstandskraft und macht kollektive Befreiungsentwürfe hörbar. 

Der BLACK OURSTORY MONTH erinnert uns daran, dass Community Spirit nicht nur Überleben bedeutet, sondern auch ein Ausdruck von Hoffnung, Freude, Gemeinschaft, Community Care und Selbstbestimmung ist. Dieses Jahr würdigen wir in unserer visuellen Kampagne einige der Biografien von Musikkünstler*innen, die Schwarze Bewegungsgeschichten weltweit inspiriert und beflügelt haben.

Lasst uns gemeinsam feiern, reflektieren und voneinander lernen.

Mit der bewussten Betitelung Black Ourstory Month, in Abgrenzung zur gängigen Bezeichnung Black History Month, möchten wir die Vielfalt und Heterogenität Schwarzer, afrikanischer und afro-diasporischer Communities hervorheben und insbesondere einen inklusiveren Raum für queere und Trans* Menschen in unseren Gemeinschaften schaffen. Die Namensgebung geht auf die Arbeit der Black Students Union Bremen zurück, die 2020 mit dieser Umbenennung wichtige politische Impulse in unseren Communities gesetzt hat.

In diesem Sinne möchten wir euch das folgende Projekt vorstellen und zur Unterstützung ermutigen: Der Black Trans Fund (BTF) ist ein Mikro-Fonds für Schwarze Trans+ Personen. Er dient dazu, sie in finanziell schwierigen Situationen akut und konkret zu unterstützen und perspektivisch einen Beitrag zur Stärkung Schwarzer Trans Strukturen zu leisten. In einem niederschwelligen Verfahren soll Schwarzen Trans Personen in Deutschland ermöglicht werden, finanzielle Herausforderungen zu überwinden und ihren Lebensalltag zu erleichtern. Das Team besteht aus Schwarzen Personen – aus einem Beirat Schwarzer Trans Personen sowie Angestellten von EOTO e. V. Mehr unter: https://blacktransfund.de/

 

Auf den Bildern zu sehen sind:

ALICE COLTRANE (1937–2007) & JOHN COLTRANE (1926–1967), bahnbrechende Jazzmusiker*innen, verbanden spirituelle Musikforschung mit afroamerikanischen Befreiungstraditionen und prägten mit ihren Kompositionen und ihrem kulturellen Engagement die ästhetische und politische Entwicklung des Jazz.

FELA KUTI (1938–1997), nigerianischer Musiker, Komponist und Vater des Afrobeat, der radikale politische Kritik an Diktatur und Korruption mit musikalischer Innovation verband und Generationen panafrikanischer Bewegungen inspirierte.

MIRIAM MAKEBA (1932–2008), südafrikanische Sängerin und Anti-Apartheid-Aktivistin, brachte mit ihrer stimmlichen Virtuosität afrikanische Musik weltweit auf die Bühne und nutzte ihre internationale Präsenz für den Kampf gegen Apartheid und koloniale Unterdrückung.

Robert Nestor »BOB« MARLEY (1945–1981), jamaikanischer Musiker und globaler Botschafter des Reggae, wurde durch seine Songs zu einer Stimme antikolonialer und panafrikanischer Bewegungen, unterstützte die afrikanischen Unabhängigkeitskämpfe der 1970er Jahre und positionierte sich klar gegen Apartheid und politische Repression.

NINA SIMONE (1933–2003), US-amerikanische Sängerin, Pianistin und Bürgerrechtsaktivistin, die ihre unverwechselbare Stimme und musikalische Exzellenz nutzte, um Rassismus und soziale Ungleichheit anzuprangern und zum politischen Handeln aufzurufen.

Die einzelnen Veranstaltungen des BLACK OURSTORY MONTH 2026 »Community Spirit« findet ihr in Kürze unter www.eoto-archiv.de/events


DAS PROGRAMM ZUM BLACK OURSTORY MONTH 2026 »COMMUNITY SPIRIT«

Liebe Communities, liebe Freund*innen, liebe Partner*innen und Unterstützer*innen, diesen Februar feiern wir wieder den BLACK OURSTORY MONTH – eine Zeit, um die Geschichte, Errungenschaften und vielfältigen Beiträge der Schwarzen Community zu würdigen. Lasst uns gemeinsam feiern, reflektieren und voneinander lernen.

Ihr findet das Programm unter www.eoto-archiv.de/events. Bitte beachtet, dass die Events und Anmeldelinks nach und nach freigeschaltet werden.

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