2026-05-16 09:00:00

AFROLUTION FESTIVAL 2026

AFROLUTION FESTIVAL 2026
»African/-Diasporic Pluriverses III: Radical Geographies of Memory, Love and Becoming«

+++ SAVE THE DATE +++
AFROLUTION FESTIVAL 2026

AFROLUTION FESTIVAL 2026 »African/-Diasporic Pluriverses III: Radical Geographies of Memory, Love and Becoming« 

Vom 25. bis 28. Juni 2026 verwandeln wir das Afrikanische Viertel im Berliner Wedding wieder in einen Ort des transnationalen Austauschs. Unter dem Titel »African/-Diasporic Pluriverses III: Radical Geographies of Memory, Love and Becoming« richtet das Afrolution Festival 2026 mit Lesungen, Panel Talks, Performances und seinen ureigenen Formaten den Blick auf die verflochtenen Erinnerungslandschaften Afrikas und seiner Diasporas – von Nordafrika über die Karibik bis zu den Amerikas. Ausgehend von Frantz Fanons Denken erkundet die diesjährige Edition, wie koloniale Erfahrungen, revolutionäre Bewegungen und kulturelle Praktiken über Ozeane und Zeiten hinweg miteinander verbunden sind und neue Formen von Solidarität, Heilung und politischer Imagination hervorbringen könnten.

Wie in den letzten 2 Jahren fungiert auch im Jahr 2026 ein historisches panafrikanisches Festival als thematischer Anker: Heuer das panafrikanische Kulturfestival Festival panafricain d'Alger (PANAF), das 1969 in Algier stattfand: Delegationen aus über 30 afrikanischen Staaten, Vertreterinnen zahlreicher Befreiungsbewegungen und afrodiasporische Aktivistinnen und Künstlerinnen aus den USA, der Karibik und Europa – darunter die Black Panthers. Miriam Makeba, Archie Shepp und Nina Simone – trafen dort aufeinander und formten ein Netzwerk globaler Solidarität, das bis heute nachwirkt. PANAFs kulturelle Bedeutung liegt auch darin, dass Kunst, Musik und Performance nicht als ›Folklore‹ präsentiert wurden, sondern als Ausdruck politischer Organisierung, revolutionärer Visionen und gemeinsamer Zukunftsentwürfe.

In einer Gegenwart, in der neokoloniale Wirtschaftsstrukturen, geopolitische Machtverhältnisse und militärische Präsenz westlicher Staaten in Afrika weiterhin eine Rolle spielen, erinnert das PANAF an die unvollendeten Projekte afrikanischer Einheit, an die fortdauernde Bedeutung antikolonialer Kämpfe und an die Notwendigkeit, Kultur als Raum für radikale politische Vorstellungskraft neu zu denken.

Wieder bietet Afrolution an vier Tagen einen transdisziplinären Raum, in dem afrikanische, afrodiasporische und Schwarze Kreative, Intellektuelle und Aktivist*innen aus der ganzen Welt zusammenkommen. Das gesamte Festival-Programm veröffentlichen wir im Mai hier auf unserer Webseite und auf unseren Social Media Kanälen.

Herzlichst,
Eure EOTOs x AFROLUTION FESTIVAL

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