Mit dem Pilot-Wochenende der PAD-Academy bieten wir euch ein kostenfreies Wochenende voller spannender Workshops aus den unterschiedlichen Bildungsbereichen.
Liebe Community, liebe Freund*innen und Wegbegleiter*innen,
Unsere Jury hat aus einer Vielzahl von Einsendungen die sechs besten Workshop-Formate ausgewählt, damit wir eine neue Form des Bildungsangebots testen können – Community-basierten Wissenstransfer: Aus der Community –für Euch!
Politik, Gesellschaft & Geschichte
„Eigenraum – Small Wins gegen das System“ von Joshua Kwesi Aikins
Was, wenn sich Schwarze Theorie nicht nur lesen, sondern auch spielen lässt? In diesem Workshop bauen die Teilnehmenden gemeinsam als Schwarze Community Handlungsspielräume auf – individuell, institutionell und strukturell – gegen "das System": rassifizierten, heteropatriarchalen und eurozentrischen Kapitalismus, verkörpert durch ein eigens entwickeltes kooperatives Kartenspiel.
Sonntag, 24.10.2026, 14:00 - 18:00 Uhr
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Geführt von Joshua Kwesi Aikins
Joshua Kwesi Aikins ist Politikwissenschaftler und Autor mit langjähriger Erfahrung in der politischen Bildungsarbeit zu Rassismus, Kolonialität, Demokratie und gesellschaftlichen Machtverhältnissen sowie in der Beratung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen.
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„Eigenraum – Small Wins gegen das System“ (Ausführlich)
Was, wenn sich Schwarze Theorie nicht nur lesen, sondern auch spielen lässt? In diesem Workshop bauen die Teilnehmenden gemeinsam als Schwarze Community Handlungsspielräume auf – individuell, institutionell und strukturell – gegen "das System": rassifizierten, heteropatriarchalen und eurozentrischen Kapitalismus, verkörpert durch ein eigens entwickeltes kooperatives Kartenspiel.
Denker*innen wie W.E.B. Du Bois, Audre Lorde, May Ayim, Steve Biko und Sylvia Wynter werden dabei zu spielbaren Ressourcen. Ziel ist nicht, das System zu besiegen, sondern eigene Räume zu gewinnen – kleine, reale "Small Wins" – und gemeinsam über Strategien der Selbstermächtigung ins Gespräch zu kommen.
Methodisch knüpft der Workshop an die Tradition des Lernens durch Handeln an (Paulo Freire, Augusto Boal): Kurze Spielrunden wechseln mit moderierter Reflexion, in der die Gruppe gemeinsam Muster benennt und Strategien schärft. Zwischen den Runden bleibt Raum für Austausch, Self- und Community Care sowie die Freude am gemeinsamen Taktieren.
Der Workshop richtet sich an Schwarze und afrodiasporische Jugendliche und Erwachsene aus den Communities, ausdrücklich intergenerationell und offen für Multiplikator*innen und pädagogische Fachkräfte – kein theoretisches Vorwissen nötig.
Politik, Gesellschaft & Geschichte
»Von Generation zu Generation – Eine Schwarze deutsche Familiengeschichte im Gespräch zwischen Vater und Sohn«
von Roy & Leonard Adomako
Was bedeutet es, auf eine mehr als 130-jährige Schwarze Familiengeschichte in Deutschland zurückzublicken – und warum kommt diese Geschichte in Schule und Öffentlichkeit dennoch kaum vor? Roy Adomako und sein Sohn Leonard Konrad-Adomako gehören zur vierten beziehungsweise fünften Generation einer afrodeutschen Familie. Ihre Vorfahren erlebten die deutsche Kolonialzeit, die Weimarer Republik und den Nationalsozialismus.
Sonntag, 25.10.2026, 14:00 Uhr - 18:00 Uhr
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Geführt von Roy Adomako & Leonard Alexander Konrad-Adomako
Roy Adomako ist Rechtsanwalt, Diversity- und Empowerment-Trainer und seit vielen Jahren in der Schwarzen Community- und Bildungsarbeit engagiert. Er ist Mitglied der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland. Ein Schwerpunkt seines Engagements ist die Sichtbarmachung Schwarzer deutscher Geschichte und die Anerkennung Schwarzer Verfolgter des Nationalsozialismus.
Leonard Alexander Konrad-Adomako ist Wirtschaftsingenieur, Mitgründer des Business Empowerment Hub und Vorstandsmitglied der Afrikanisch-Deutschen Arbeitsgemeinschaft (A.D.A.G.E.). Er engagiert sich für wirtschaftliche Teilhabe Schwarzer Menschen und deutsch-afrikanische Wirtschaftsbeziehungen. Im Format bringt er den Blick der jüngeren Generation auf die Familiengeschichte ein.
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„Von Generation zu Generation – Eine Schwarze deutsche Familiengeschichte im Gespräch zwischen Vater und Sohn“(Ausführlich)
Was bedeutet es, auf eine mehr als 130-jährige Schwarze Familiengeschichte in Deutschland zurückzublicken – und warum kommt diese Geschichte in Schule und Öffentlichkeit dennoch kaum vor? Roy Adomako und sein Sohn Leonard Konrad-Adomako gehören zur vierten beziehungsweise fünften Generation einer afrodeutschen Familie. Ihre Vorfahren erlebten die deutsche Kolonialzeit, die Weimarer Republik und den Nationalsozialismus. Sie waren von Rassismus und Entrechtung betroffen, entwickelten aber zugleich vielfältige Formen der Selbstbehauptung, des Widerstands und des politischen Engagements.
Anhand historischer Fotografien, persönlicher Dokumente und eigener Erinnerungen sprechen Vater und Sohn darüber, wie Familiengeschichte über Generationen weitergegeben, vergessen und wiederentdeckt wird. Dabei geht es nicht nur um ihre eigene Familie. Gemeinsam mit den Teilnehmenden fragen sie: Welches Wissen wird in unseren Familien und Communities bewahrt? Wo gibt es Lücken oder Schweigen? Und welche Geschichten möchten wir selbst an die nächste Generation weitertragen?
Das Format verbindet ein persönliches Vater-Sohn-Gespräch mit historischen Einblicken und interaktiven Arbeitsphasen. Es lädt dazu ein, Schwarze Familien- und Communitygeschichte als wertvolles Wissen zu verstehen und eigene Wege zu finden, dieses Wissen zu sichern und weiterzugeben.
Kultur & Kreativität
„Kleine Hefte, große Wirkung – Zines als Räume der Selbstermächtigung“
Lust, dein eigenes Zine zu gestalten? In diesem kreativen Safer Space lernst du das Medium Zine kennen und gestaltest dein eigenes kleines Heft. Zines – kurz für Magazine – sind kleine, unabhängig veröffentlichte Hefte, die meist marginalisierte Stimmen und Perspektiven darstellen. Im Rahmen des Safer Spaces kannst du das Medium nutzen, um deine eigene Geschichte und individuelle Perspektive zum Ausdruck zu bringen – ganz im Sinne der Sichtbarkeit. Du brauchst keine Vorkenntnisse, nur Lust, kreativ zu werden. Gerne kannst du erste Ideen, angefangene Zines und deine Lieblingsmaterialien mitbringen.
Dieser Workshop richtet sich ausschließlich an Schwarze Erwachsene.
Sonntag, 25.10.2026. 10:00 - 14:00 Uhr
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Geführt von Hanna Abdella
Hanaa Abdella ist eine interdisziplinäre Künstlerin, die sich in der eigenen künstlerischen Praxis mit politischen und gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt. Ob mit Poesie, Fotografie, Malerei oder Installationen, ihre Kunstwerke laden mit ihren Fragen zu Identität, Sichtbarkeit und Sprache zu einem sinnlichen Erleben und Dialog ein. Die Künstlerin ist Teil des Kunstkollektivs “bun ca phê”.
Bildung & Pädagogik
„Die Linie, auf der wir stehen. Eine Werkstatt zur eigenen Bildungsbiografie“ von Chamseddine Hamrouni
Wer Bildungsarbeit macht, arbeitet mit einer Haltung, die aus der eigenen Bildungsgeschichte stammt und selten ausgesprochen wird. In dieser Werkstatt zeichnen die Teilnehmenden ihre Bildungsbiografie als Linie und tragen darauf Stationen, prägende Menschen, Werte und Bruchstellen ein. Jede Person entscheidet selbst, was sie davon mit anderen teilt.
Samstag, 24.10.2026
14:00 Uhr -18:00 Uhr
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Geführt von Chamseddine Hamrouni
Ich bin Referendar für Deutsch und Sozialwissenschaften am ZfsL Köln und unterrichte an einer Gesamtschule in Köln. Ab November beginne ich meine Promotion bei Daniel Mays an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und übernehme dort ein Seminar zu Inklusion und Digitalisierung.
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»Die Linie, auf der wir stehen. Eine Werkstatt zur eigenen Bildungsbiografie« (Ausführlich)
Wer in unseren Communities Bildungsarbeit macht, arbeitet mit einer Haltung, die aus der eigenen Bildungsgeschichte stammt. Ausgesprochen wird diese Geschichte selten. Sie wirkt trotzdem, in jeder Entscheidung darüber, wie man mit Jüngeren umgeht, was man ihnen zutraut und wovor man sie schützen möchte. Wer sie nicht ausgesprochen hat, gibt auch das weiter, was ihn selbst verletzt hat. Die Werkstatt arbeitet vier Stunden daran, in Einzelarbeit, im Gespräch zu zweit und an einer gemeinsamen Wand.
Die ersten zwanzig Minuten gehören dem Ankommen. Die drei Regeln werden ausgesprochen und geübt: Freiwilligkeit der Selbstauskunft, Zuhören ohne Bewerten, nichts verlässt den Raum ohne Zustimmung. Danach arbeitet eine Stunde lang jede Person still für sich an einer Papierbahn. Sechs Aufträge kommen nacheinander: Die eigene Linie zeichnen und Platz für die Zukunft lassen, Stationen ab dem Kindergarten eintragen, die wichtigen Menschen je Phase, die prägenden Werte und die Ereignisse, die sie ausgelöst haben. Dann werden zwei Sorten von Passagen markiert, zuerst die, in denen das Selbstbewusstsein gewachsen ist, danach die krisenhaften. Bei den krisenhaften wird gefragt, wer begleitet hat und welche Fähigkeit rückblickend daraus erwachsen ist. So steht am Ende neben der Krise auch eine Fähigkeit.
Nach der Pause folgt das Kernstück. In Tandems, die über Generationen hinweg gebildet werden, erzählt eine Person zwanzig Minuten, die andere hört zu und fragt nach, dann wird gewechselt. Wer in den Siebzigern in eine deutsche Grundschule ging, wer in den Neunzigern und wer nach 2010, erzählt von drei verschiedenen Institutionen mit ähnlichen Mustern. Das wird im Tandem hörbar, ohne dass jemand es behaupten muss. Ältere erzählen, wie man in einer Institution besteht, die einen nicht mitgedacht hat. Von den Jüngeren erfahren sie, welche Sprache und welche Rechte es dafür inzwischen gibt.
Anschließend kommen alle Karten mit Werten und Ressourcen anonym an die Wand und werden gemeinsam sortiert. Die Gruppe benennt, was sich über die Generationen wiederholt und was sich verändert hat. Aus vierzehn Einzelgeschichten entsteht ein Bildungsarchiv der Gruppe, ein Bild, das keine Person allein hätte zeichnen können.
Zum Schluss wird geschrieben. Jede Person verfasst ein Leitbild als Brief an sich selbst, mit drei Fragen: Wofür stehe ich in meiner Bildungsarbeit, woher kommt das, was will ich nicht weitergeben. Danach wird eine kleine Entwicklungsaufgabe festgelegt, mit Maßnahmen, Ansprechpersonen, Hürden, eigenen Ressourcen und einem Erfolgsindikator, und im Tandem einmal gegengefragt. In den letzten zehn Minuten rekonstruiert die Gruppe den Ablauf gemeinsam. Wer geht, nimmt die eigene Linie mit, den Brief, eine benannte Aufgabe und eine Karte mit dem Ablauf, mit der sich die Werkstatt in der eigenen Gruppe wiederholen lässt.
Ganzheitlichkeit & Achtsamkeit
„AFROWALK – Move, Connect & Belong“ von Lymo Junga
AFROWALK – Move, Connect & Belong ist ein niedrigschwelliges Community-Format, das Bewegung, Begegnung und Achtsamkeit miteinander verbindet. Der gemeinsame Spaziergang durch das Afrikanische Viertel und die Rehberge schafft einen einfachen Zugang zu sozialer Verbindung – unabhängig von Alter, Fitnesslevel oder kulturellem Hintergrund.
Sonntag, 25.10.2026, 10:00 - 14:00 Uhr
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Geführt von Lymo Junga
Lymo ist Fitness-Trainer und Gründer von AFROHIIT und AFROWALK in Berlin. Mit seinen Community-Formaten verbindet er Bewegung, Musik, Wellness und soziale Begegnung. Sein Fokus liegt darauf, niedrigschwellige Räume zu schaffen, in denen Menschen unterschiedlicher Hintergründe zusammenkommen, aktiv werden, neue Kontakte knüpfen und Gemeinschaft erleben.
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„AFROWALK – Move, Connect & Belong“ (Ausführlich)
AFROWALK – Move, Connect & Belong ist ein niedrigschwelliges Community-Format, das Bewegung, Begegnung und Achtsamkeit miteinander verbindet. Der gemeinsame Spaziergang durch das Afrikanische Viertel und die Rehberge schafft einen einfachen Zugang zu sozialer Verbindung – unabhängig von Alter, Fitnesslevel oder kulturellem Hintergrund.
Die Teilnehmenden bewegen sich gemeinsam durch den öffentlichen Raum und werden durch einfache Gesprächsimpulse dazu eingeladen, mit unterschiedlichen Menschen in Kontakt zu kommen. Dabei geht es nicht um sportliche Leistung, sondern um Begegnung, Offenheit und das bewusste Erleben der eigenen Umgebung und der Menschen um uns herum.
Ergänzt wird der Walk durch kurze Achtsamkeits- und Wellness-Impulse, die dazu einladen, innezuhalten, den Körper wahrzunehmen und bewusst aus dem Alltag und der digitalen Welt herauszutreten. Durch wechselnde Gesprächspartner*innen entstehen neue Perspektiven und Begegnungen über vertraute soziale Kreise hinaus.
AFROWALK reagiert auf gesellschaftliche Herausforderungen wie Einsamkeit, soziale Isolation und fehlende Begegnungsräume. Das Format schafft einen offenen und respektvollen Raum, in dem Menschen unterschiedlicher Lebensrealitäten zusammenkommen können. Gemeinsam bewegen, zuhören, teilen und voneinander lernen – mit dem Ziel, Zugehörigkeit zu stärken und Gemeinschaft aktiv zu gestalten.
Ganzheitlichkeit & Achtsamkeit
„Empowerment, Selfcare und mentale Gesundheit für Handeln und nachhaltige Veränderung.Selbstbestimmtheit leben. Der eigenen Positionierung sicher sein. Selbstfürsorge und Selbstliebe als Grundlage und Ausgangspunkt von Veränderung.“ von Uli Heidemann
Der Workshop öffnet einen Raum für Reflexion, Begegnung und Austausch, aber auch für persönliche und gemeinsame Stärkung und Verbundenheit. Er lädt dazu ein, innezuhalten, eigene Erfahrungen zu betrachten und gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln. Was kann ich? Was erwarte ich? Was wünsche ich mir? Und welche Haltung möchte ich einnehmen?
Samstag, 24.10.2026
13:00 Uhr - 16:00 Uhr
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Geführt von Uli Heidemann
Uli Heidemann ist Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut und Supervisor sowie Antirassismus- und Empowerment-Trainer und Bildungsreferent. In seiner Arbeit verbindet er psychologische und psychotherapeutische Perspektiven mit gruppendynamischen, systemischen und gesellschaftskritischen Ansätzen. Schwerpunkte seiner Bildungsarbeit sind Rassismuskritik, Empowerment, mentale Gesundheit, Selbstfürsorge und die Auseinandersetzung mit Macht- und Diskriminierungsverhältnissen. Dabei arbeitet er erfahrungsorientiert, ressourcenaktivierend und mit einem besonderen Blick auf individuelle wie kollektive Entwicklungs- und Veränderungsprozesse.
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„Empowerment, Selfcare und mentale Gesundheit für Handeln und nachhaltige Veränderung. Selbstbestimmtheit leben. Der eigenen Positionierung sicher sein. Selbstfürsorge und Selbstliebe als Grundlage und Ausgangspunkt von Veränderung.“ (Ausführlich)
Der Workshop öffnet einen Raum für Reflexion, Begegnung und Austausch, aber auch für persönliche und gemeinsame Stärkung und Verbundenheit. Er lädt dazu ein, innezuhalten, eigene Erfahrungen zu betrachten und gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln.
Was kann ich? Was erwarte ich? Was wünsche ich mir? Und welche Haltung möchte ich einnehmen? Diese Fragen bilden einen Ausgangspunkt, um die eigene Positionierung in persönlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Zusammenhängen zu erkunden. Dabei geht es auch darum, Sprache für eigene Erfahrungen zu finden, sie einzuordnen und besser zu verstehen, was stärkt, was Kraft kostet und was Veränderung braucht.
Im Mittelpunkt stehen Selbstbestimmung, Selbstfürsorge und mentale Gesundheit ebenso wie der bewusste Umgang mit gesellschaftlichen Bedingungen, Macht und Diskriminierung. Vorhandene Ressourcen können sichtbar und gestärkt und neue Handlungsmöglichkeiten entwickelt werden.
Der Workshop verbindet persönliche Entwicklung mit Empowerment und gesellschaftlicher Reflexion. Er bietet Raum für unterschiedliche Erfahrungen, Fragen und Perspektiven und für die Erfahrung, mit vielem nicht allein zu sein. Dabei geht es nicht um fertige Antworten, sondern darum, miteinander in Bewegung zu kommen und eigene Wege für einen selbstbestimmten und verbundenen Umgang mit herausfordernden Lebens- und Arbeitswelten zu entwickeln.
Zukunft & Technologie
„KI richtig nutzen – praktisch, kritisch und alltagstauglich“
von Yampier Aguiar Durañona
Was kann KI dir im Alltag abnehmen – und wann solltest du ihren Antworten widersprechen? Ob eine Bewerbung formulieren, einen komplizierten Text verstehen, eine Veranstaltung planen oder Ideen für ein Community-Projekt sammeln: KI-Werkzeuge bieten viele Möglichkeiten. In diesem Workshop findest du heraus, welche davon für dich nützlich sind und wie du sie gezielt einsetzt.
Samstag, 24.10.2026
14:00 Uhr - 18:00 Uhr
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Geführt von Yampier Aguiar Durañona
Ich arbeite als Journalist, Podcast- und Videoproduzent, Medienpädagoge und Bildungsreferent. In Kuba geboren und seit 2011 in Hamburg zu Hause, verbinde ich meine kubanisch-deutsche Perspektive mit journalistischer Praxis und Bildungsarbeit. Dabei entwickle ich Workshops zu Medienkompetenz, Desinformation, Podcast, Interviewführung, Moderation, Video, Storytelling und Social Media.
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»KI richtig nutzen – praktisch, kritisch und alltagstauglich« (Ausführlich)
Was kann KI dir im Alltag abnehmen – und wann solltest du ihren Antworten widersprechen? Ob eine Bewerbung formulieren, einen komplizierten Text verstehen, eine Veranstaltung planen oder Ideen für ein Community-Projekt sammeln: KI-Werkzeuge bieten viele Möglichkeiten. In diesem Workshop findest du heraus, welche davon für dich nützlich sind und wie du sie gezielt einsetzt.
Gemeinsam probieren wir ausgewählte Anwendungen wie ChatGPT, Claude, Gemini oder andere digitale Helfer aus. Du lernst, klare Anweisungen zu formulieren, Ergebnisse zu verbessern und passende Werkzeuge für deine Vorhaben auszuwählen. Dafür brauchst du keine Vorkenntnisse. Deine Fragen, Ideen und Erfahrungen sind unser Ausgangspunkt.
Dabei schauen wir genau hin: Wessen Wissen und wessen Perspektiven stecken in den Antworten? Werden die Lebensrealitäten von Schwarzen Menschen, People of Color, migrantisierten Menschen, queeren und trans* Personen, Menschen mit Behinderungen sowie weiteren marginalisierten Gruppen berücksichtigt – oder werden rassistische, sexistische, queerfeindliche, ableistische und andere diskriminierende Klischees und Vorurteile wiederholt? Was klingt überzeugend, ist aber falsch? Wir besprechen, wie du Angaben überprüfst, einseitige Darstellungen erkennst und persönliche Daten schützt.
Der Workshop richtet sich an Erwachsene aus Schwarzen, afrikanischen und afrodiasporischen Communities sowie an BIPoC, migrantisierte Menschen und weitere Menschen mit Rassismuserfahrungen, die KI kennenlernen und selbstbestimmt nutzen möchten – im Alltag, im Beruf oder für gemeinsames Engagement. Es gibt Raum zum Ausprobieren, zum Austausch und für kritische Fragen. Du gehst mit ersten praktischen Erfahrungen und konkreten Methoden nach Hause, die du direkt anwenden kannst.
Bring bitte ein Smartphone, Tablet oder einen Laptop mit. Für einzelne Anwendungen ist eine kostenlose Registrierung erforderlich.
AUSSTELLUNG + WORKSHOP
„Auf den Spuren des Widerstands gegen Rassismus“ von Initiative Perspektivwechsel
Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Strategien des Antikolonialen Widerstands. Sie stößt Diskussionen zu Privilegien, bestehenden Machtverhältnissen und demokratischer Teilhabe, sowie den kritischen Umgang mit der Kolonialgeschichte an und nutzt dabei eine bunte Mischung aus Globalem Lernen, Comic, Austausch in Arbeitsgruppen, Bildern, Filmen, und gemeinsamen Austausch.
Der Workshop flankiert die Wanderausstellung „Zwischen Petition und Rebellion", die vom 15.10.2026 - 15.11.2026 in der Remise der Togostraße zu besichtigen ist.
Öffnungszeiten:
15.10.2026 - 15.11.2026: dienstags und freitags, 14:00 - 18:00 Uhr
Samstag 24.10.- Sonntag 25.10.26: 10:00 - 18:00 Uhr
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Wanderausstellung „Zwischen Petition und Rebellion“
Die Geschichtswerkstatt sensibilisiert für anti-Schwarzen Rassismus als Vermächtnis deutscher Kolonialgeschichte und ermutigt dazu, sich antirassistisch zu positionieren.
Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Strategien des Antikolonialen Widerstands. Sie stößt Diskussionen zu Privilegien, bestehenden Machtverhältnissen und demokratischer Teilhabe, sowie den kritischen Umgang mit der Kolonialgeschichte an und nutzt dabei eine bunte Mischung aus Globalem Lernen, Comic, Austausch in Arbeitsgruppen, Bildern, Filmen, und gemeinsamen Austausch.
Der Workshop flankiert die Wanderausstellung „Zwischen Petition und Rebellion", die vom 15.10.2026 - 15.11.2026 in der Remise der Togostraße zu besichtigen ist.
Wanderausstellung „Zwischen Petition und Rebellion“
Die Comic-Ausstellung „Zwischen Petition und Rebellion“ nimmt Besucher*:innen mit in die Welt des antikolonialen Widerstands in Kamerun. Drei Widerstandskämpfe stehen exemplarisch für verschiedene Generationen, die sich gegen den Kolonialismus und dessen Erbe wehr(t)en.
Die Comicfiguren Acha und Kenjo aus Kamerun begleiten die Ausstellung, kommentieren die dort erzählten Ereignisse aus ihrer Perspektive und diskutieren deren Auswirkungen auf die Gegenwart. Über die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Strategien des antikolonialen Widerstands werden Diskussionen zu Privilegien, Machtverhältnissen und demokratischer Teilhabe angestoßen. Interaktive Elemente laden zum Mitmachen und Diskutieren ein.
Seit 2020 wurde die Ausstellung an 30 Orten (Schulen, öffentliche Bibliotheken sowie Jugend- und Kulturzentren) deutschlandweit gezeigt und hat rund 4.000 Menschen erreicht. 2024 hat die Wanderausstellung den Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gewonnen.
Öffnungszeiten:
15.10.2026 - 15.11.2026: dienstags und freitags, 14:00 - 18:00 Uhr
Samstag 24.10.- Sonntag 25.10.26: 10:00 - 18:00 Uhr
Besuche außerhalb dieser Zeiten sind nach vorheriger Anmeldung unter hallo@cuz.berlin möglich.
Die Initiative Perspektivwechsel ist ein Verein der transkulturellen Begegnung und politischen Bildung. Mit ihrer Arbeit regen sie zu einer kritischen Auseinandersetzung mit Machtverhältnissen an. Dafür hinterfragen sie die Beziehungen zwischen dem globalen Norden und dem globalen Süden, hinsichtlich ihrer Funktionsweisen und historischen Entwicklung. Sie arbeiten an bildungspolitischen Projekten in Berlin und Brandenburg und unterstützen weitere Projekte in Douala, Kamerun.
Die Anmeldung für die PAD Academy Ideenwerkstatt 2026 startet!
Im Spätsommer diesen Jahres haben wir eine Ideenwettbewerb für Bildungsformate ausgeschrieben, und uns erreichten in den darauffolgenden Wochen viele tolle Einsendungen aus dem gesamten Bundesgebiet. Im September kam dann die Jury zusammen und wählte sechs Gewinner*innenformate aus. Diese werden nun pilotiert und ihr könnt euch anmelden, um an dem jeweiligen Kurs teilzunehmen und mit eurem Feedback dabei zu helfen, die PAD Academy - die Bildungsstätte im zukünftigen CUZ Community Zentrum - mitzuentwickeln.
Am Samstag, 24. und Sonntag, 25. Oktober kommen bei EOTO also Multiplikator*innen, Trainer*innen, Aktivist*innen und Kulturschaffende aus den PAD Communities zusammen, um gemeinsam zu lernen, Wissen zu teilen, diese neuen Bildungsformate zu erproben und die zukünftige PAD Academy mit Leben zu füllen.
Aus zahlreichen Einreichungen haben wir spannende Workshopkonzepte ausgewählt, die an diesem Wochenende erstmals im Rahmen der Ideenwerkstatt erprobt werden.
Ergänzt wird das Programm durch den Workshop “Auf den Spuren des Widerstands gegen Rassismus” der Initiative Perspektivwechsel aus dem Bereich der historisch-politischen Bildung, der in deren multimedialen Wanderausstellung “Zwischen Rebellion und Petition” eingebettet wird, die ebenfalls zu sehen sein wird.
Die Ideenwerkstatt ist für uns ein besonderer Moment: Sie ist einer der ersten praktischen Schritte auf dem Weg zu einer PAD Academy, deren Bildungsangebote aus den Communities heraus und gemeinsam mit den Communities entstehen.
Zwei Tage voller Community-Wissen, politischer und kultureller Bildung, Kreativität, Austausch, Empowerment und neuer Perspektiven liegen vor uns.
Wir freuen uns riesig auf dieses Wochenende – und vor allem auf Euch!
Datum: 24.–25. Oktober 2026
Ort: Each One Teach One (EOTO) e.V.
Die Workshops sind offen für alle. Wir möchten um vorherige Anmeldung bitten.
PAD Academy Pilotwochenende Ideenwerkstatt 2026
Samstag, 24. – Sonntag, 25. Oktober 2026
Each One Teach One (EOTO) e.V. - CUZ Community Zentrum
Gefördert im Rahmen von heimaten
Das heimaten Netzwerk ist eine Initiative von Haus der Kulturen der Welt im Rahmen von heimaten, gefördert durch Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.