2026-07-27 09:00:00

RÜCKBLICK: 1ST GENERATION SUMMIT

Die 2. Dialog-Reihe widmete sich den Themen Mental Health, Identity & Resilience und wurde in englischer Lautsprache durchgeführt.

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RÜCKBLICK: 1ST GENERATION SUMMIT

Am 25. April machte sich das NAR-Team auf die Reise nach Hamburg für die zweite Edition des First Generation Summit im Afrotopia, die erste Denk- und Kulturfabrik der Schwarzen Community in Hamburg, ein großes Dankeschön an das Team für seine Hospitality. Die 2. Dialog-Reihe widmete sich den Themen Mental Health, Identity & Resilience und wurde in englischer Lautsprache durchgeführt. Für das umfangreiche Programm kamen über 160 Personen im großen Saal des umgenutzten Kirchengebäudes zusammen. Dabei gab es neben den Begrüßungen durch Lizbeth Taylor (NAR-EOTO) und Dr. Christian Kodzo Ayivi (Geschäftsführer und Gründer Afrotopia), eine persönliche Begrüßungsrede von Irene Appiah, Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, in der auch die eigenen Erfahrungen und die Schwarzer Communities, in der Bewältigung des alltäglichen Lebens reflektiert wurde. Auf diesen motivierenden Einstieg folgte ein abwechslungsreiches Programm mit einer Key-Note von Dr. Gwladys Awo, die sich den Realitäten Schwarzer Communities in Europa im Feld mentaler Gesundheit widmete. 

Das darauffolgende Panel-Gespräch und die anschließenden Workshops mit den Panel-Expertinnen bildeten, das Herzstück der Veranstaltung, insbesondere das Gespräch führte zu einer regen Beteiligung des Publikums im Raum. So wurde viel Erfahrungswissen geteilt und zahlreiche Fragen an die Expertinnen: Prof. Koudzo Komlanvi, Prof. Dr. Maisha Auma, Dr. Muna AnNisa Aikins, Dr. Stepanie Dosu, Pastor Nick Ahialey-Mawusi und Dr. Akeem Sule gestellt.


Die Quintessenz des Panelgesprächs lässt sich folgendermaßen formulieren, insbesondere im Kontext einer ersten Generations-Perspektive afrikanischer Migrant*innen, die durch die Migrationserfahrung geprägt ist: „Wir lernen zu funktionieren, aber nicht uns zu regulieren.” 


Hier gilt es anzusetzen, insbesondere im Kontext mentaler Gesundheit ist es wichtig, Menschen zu befähigen, Worte für ihre Leiden und Kontexte, in denen sie mentale Belastungen spüren, zu geben.

Austausch- und Vernetzungsveranstaltungen, wie der First Generation Summit, können erste Gespräche über Strategien, geeignete Formate, Wissensbestände etc. innerhalb der Schwarzen Communities und generationsübergreifend befördern. Dieses Wissen kann dann auch genutzt werden, um staatliche und staatlich geförderte Gesundheitsversorgungssysteme zu transformieren. Denn eine Wahrheit ist und das ist an diesem Tag deutlich geworden, insbesondere staatliche Gesundheitsversorgung ist allgemein nicht barrierefrei für postmigrantische Communities und insbesondere Schwarze Communities erleben hier Ausschlüsse bin hinzu rassistischer Diskriminierung.

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